Band 4: Der letzte Gruß von Nummer Vier

Willkommen auf Sark. Bringen Sie eine Taschenlampe mit – Straßenlaternen gibt es hier keine.

Es gibt Inseln, die man besucht. Und es gibt Sark: 5,5 Quadratkilometer ohne Autos, ohne Mobilfunknetz, dafür mit mehr Sternen am Himmel, als die meisten Menschen je gesehen haben, weil hier seit 2011 offiziell verboten ist, was anderswo Fortschritt heißt – künstliches Licht. Perfekt für Romantiker, Astronomen und Menschen, die dringend mal offline sein müssen.

Weniger perfekt, wenn gerade jemand ermordet wurde.

Sir Reginald Thornbury liegt tot in der Bibliothek von Maupertuis, dem Anwesen von Lord Pemberton – einem Mann, der lieber mit seinen siebenundvierzig Katzen spricht als mit den meisten Menschen, und der jede einzelne von ihnen nach einem klassischen Hollywoodstar benannt und fein säuberlich durchnummeriert hat. Pemberton ist Hauptverdächtiger. Seine Enkelin Loreena Tortorra glaubt ihm kein Wort davon und tut das Einzige, was ihr noch einfällt: Sie fährt zu Harold Callaghan.

Der pensionierte Detective Chief Inspector wollte eigentlich nur seinen Ruhestand genießen. Stattdessen findet er sich auf einer Insel wieder, auf der sein Handy so nützlich ist wie ein Türstopper, sein Border Collie Monty sich hoffnungslos in der Minderheit befindet, und die einzige verlässliche Informationsquelle eine Katze namens Lady Whiskers ist, die keine Nummer trägt, keinem Menschen gehört – und alles sieht, ohne je etwas zu verraten.

Mit dabei: Fenella Bright, Biolehrerin und nebenberuflich Centenier der Honorary Police, die mit erstaunlicher Gelassenheit sowohl siebenundvierzig Katzen als auch einen Mordfall im Griff behält. Hazel, deren KI-Assistentin zum ersten Mal in ihrer Existenz komplett offline ist und die das ungefähr so gut verkraftet, wie man erwarten würde. Und Finn, der wenig sagt, aber immer genau das Richtige tut – meistens mit einem Mikro-SD-Adapter in der Tasche.

Was folgt, ist eine Ermittlung ohne Netz, ohne Polizei vor Ort und mit einer Insel, die ihre Geheimnisse so gründlich hütet wie Lady Whiskers ihr Territorium – dazu Landraub im großen Stil, ein Geständnis auf einer Speicherkarte, die um den Hals einer Katze gehangen hat, und ein Hundekampf, der eine ganze Rosenbepflanzung nicht überlebt.

Wenn Sie einen Krimi suchen, bei dem die Spannung ebenso gut sitzt wie die Zärtlichkeit, bei dem eine Katzenfütterung genauso viel Inszenierung verdient wie eine Verhaftung, und bei dem die klügste Ermittlerin am Ende keine Marke trägt, sondern Schnurrhaare – dann ist Sark Ihre nächste Insel.

Der letzte Gruß von Nummer Vier. Ab 29. August überall erhältlich, wo es Bücher gibt – oder dort, wo gerade niemand hinsieht.